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Rechnung Schreiben: Alles, was Sie wissen müssen

Als Unternehmer möchten Sie für Ihre Arbeit bezahlt werden. Eine korrekte Rechnung ist dafür die Grundlage. Aber wie erstellt man eine Rechnung, die allen Vorschriften entspricht? In diesem kompletten Leitfaden erklären wir Schritt für Schritt, wie Sie eine professionelle Rechnung erstellen, welche Angaben Pflicht sind und wie Sie diesen Prozess automatisieren können.

20.1.2025 10 Min. Lesezeit Leitfäden

Eine Rechnung schreiben Sie, indem Sie alle Pflichtangaben (Absender, Empfänger, Rechnungsnummer, Datum, MwSt) auflisten und das Dokument fristgerecht versenden.

Unternehmer, die zum ersten Mal eine Rechnung schreiben, wissen nicht, welche Angaben Pflicht sind und wie sie vorgehen sollen. Dieser Leitfaden erklärt Schritt für Schritt, wie Sie eine korrekte Rechnung erstellen, und unser Tool automatisiert den gesamten Prozess.

Zusammenfassung

  • Eine Rechnung muss alle gesetzlichen Pflichtangaben enthalten, damit Geschaeftskunden die Vorsteuer abziehen koennen.
  • Rechnungsnummern muessen eindeutig und fortlaufend sein — Luecken koennen beim Finanzamt Fragen aufwerfen.
  • Rechnungen muessen spaetestens am 15. des Monats nach der Lieferung versandt werden, sonst drohen Bussgelder.
  • Bei Reverse-Charge-Rechnungen wird keine MwSt berechnet, dafuer muss die USt-IdNr. des Kunden angegeben werden.
  • In Deutschland muessen Rechnungen mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden — digitale Archivierung ist zulaessig.

Was ist eine Rechnung und warum ist sie wichtig?

Eine Rechnung ist ein offizielles Dokument, mit dem Sie die Zahlung für gelieferte Waren oder Dienstleistungen anfordern. Es ist nicht nur eine Zahlungsaufforderung an Ihren Kunden, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Buchhaltung für das Finanzamt.

Eine korrekte Rechnung sorgt für:

Schnellere Zahlung: Klare Rechnungen werden schneller bezahlt.

Vorsteuerabzug: Ihre Geschäftskunden benötigen eine gültige Rechnung, um die Mehrwertsteuer zurückzufordern.

Transaktionsnachweis: Sie ist der rechtliche Nachweis für die Transaktion und die Zahlungsverpflichtung.

Professionelles Image: Eine ordentliche Rechnung schafft Vertrauen.

Schritt für Schritt: Rechnung selbst erstellen

Möchten Sie selbst eine Rechnung erstellen? Folgen Sie diesen Schritten, um sicherzustellen, dass Sie nichts vergessen.

Schritt 1: Sammeln Sie Ihre Unternehmensdaten
Stellen Sie sicher, dass Ihre eigenen Daten vollständig sind: Firmenname, Adresse, Handelskammernummer, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und IBAN.

Schritt 2: Fragen Sie nach den Daten Ihres Kunden
Für Geschäftsrechnungen benötigen Sie den vollständigen Firmennamen und die Adresse Ihres Kunden. Bei Verkäufen an Privatpersonen ist dies weniger streng, aber empfehlenswert.

Schritt 3: Bestimmen Sie die Rechnungsnummer
Verwenden Sie eine eindeutige, fortlaufende Nummer. Zum Beispiel: 2025-001, 2025-002 usw. Sie dürfen keine Lücken in der Nummerierung lassen.

Schritt 4: Beschreiben Sie die Lieferung
Seien Sie klar darüber, was Sie geliefert haben. 'Dienstleistungen Januar' ist oft zu vage. Geben Sie Stunden, Produkte oder Projektteile an.

Schritt 5: Berechnen Sie die Beträge
Geben Sie den Betrag ohne MwSt., den MwSt.-Satz (19%, 7% oder 0%), den MwSt.-Betrag und den Gesamtbetrag inklusive MwSt. an.

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Pflichtangaben auf einer Rechnung

Das Finanzamt stellt strenge Anforderungen an Rechnungen. Wenn Ihre Rechnung diesen Anforderungen nicht entspricht, kann Ihr Kunde die Vorsteuer nicht abziehen und Sie können eine Geldstrafe erhalten. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Angaben immer auf Ihrer Rechnung stehen:

Ihre Daten: Firmenname, Adresse, HK-Nummer, USt-IdNr.

Kundendaten: Name und Adresse. Bei B2B (Geschäftlich) auch die USt-IdNr. des Kunden (insbesondere beim Export innerhalb der EU).

Rechnungsnummer: Eindeutig und fortlaufend.

Rechnungsdatum: Das Datum, an dem Sie die Rechnung senden.

Lieferdatum: Das Datum, an dem die Waren oder Dienstleistungen geliefert wurden.

Beschreibung: Klare Beschreibung der Waren oder Dienstleistungen.

Menge und Preis: Menge und Preis pro Einheit (exkl. MwSt.).

MwSt.-Satz: Der angewandte Satz (19%, 7%, 0% oder befreit).

MwSt.-Betrag: Der Betrag der MwSt. in Euro.

Gesamtbetrag: Der zu zahlende Betrag (inkl. MwSt.).

Arten der Rechnungserstellung: Word/Excel vs. Software

Sie können Rechnungen auf verschiedene Arten erstellen. Was für Sie am besten funktioniert, hängt von der Größe Ihres Unternehmens und der Anzahl der Rechnungen ab.

1. Rechnung in Word oder Excel
Viele Gründer beginnen damit. Sie erstellen eine Vorlage und füllen diese jedes Mal manuell aus.
Vorteil: Kostenlos und flexibel.
Nachteil: Fehleranfällig (falsche Berechnung, doppelte Nummern), zeitaufwendig und sieht weniger professionell aus.

2. Online-Rechnungssoftware
Spezielle Software für Buchhaltung und Rechnungsstellung.
Vorteil: Automatische Nummerierung, Zahlungslinks, professionelles Layout.
Nachteil: Monatliche Kosten.

3. Automatisierte Rechnungsstellung (für Webshops)
Haben Sie einen Webshop (Shopify, WooCommerce, bol.com)? Dann ist manuelle Rechnungsstellung keine Option. Verwenden Sie ein Tool wie Winkel Factuur, um automatisch Rechnungen für jede Bestellung zu erstellen und zu versenden.
Vorteil: Keine manuelle Arbeit, immer fehlerfrei, direkte Integration mit Ihrem Webshop.

Rechnung mit Steuerschuldumkehr (Reverse Charge)

Manchmal müssen Sie eine Rechnung mit 'Steuerschuldumkehr' erstellen. Das bedeutet, dass Sie keine MwSt. berechnen, sondern der Kunde die MwSt. in seinem eigenen Land anmelden muss. Dies kommt vor bei:

Subunternehmern im Bau und Reinigung.

Lieferung von Mobiltelefonen, Chips und Laptops (über einem bestimmten Betrag).

Export an Unternehmer in anderen EU-Ländern (Innergemeinschaftliche Lieferung).

Auf der Rechnung geben Sie keinen MwSt.-Betrag an, sondern den Text 'Steuerschuldumkehr' (oder 'VAT Reverse Charge'). Geben Sie immer die USt-IdNr. des Kunden an.

Häufige Fehler bei der Rechnungserstellung

Vermeiden Sie diese häufigen Fehler:

Falscher MwSt.-Satz: Prüfen Sie, ob Sie 19% oder 7% berechnen müssen.

Nicht fortlaufende Nummern: Lücken in Ihrer Nummerierung werfen Fragen beim Finanzamt auf.

Verspätete Rechnungsstellung: Sie müssen spätestens am 15. des Monats nach der Lieferung eine Rechnung stellen.

Fehlende Angaben: Vergessen Sie nicht Ihre HK-Nummer oder USt-IdNr.

Rechnung nicht aufbewahren: Sie haben eine Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren (in Deutschland).

Rechnungen automatisch versenden mit Winkel Factuur

Verkaufen Sie online? Dann ist das manuelle Erstellen von Rechnungen Zeitverschwendung. Winkel Factuur verbindet sich direkt mit Ihrem Webshop (Shopify, WooCommerce, bol.com, Amazon) und erstellt automatisch eine perfekte Rechnung für jede Bestellung.

Zeit sparen: Nie wieder Daten abtippen.

Fehler vermeiden: Immer der richtige MwSt.-Satz und Rechnungsnummer.

Professionell: Rechnungen in Ihrem eigenen Design.

Mehrsprachig: Automatische Rechnungen in der Sprache Ihres Kunden.

Probieren Sie es jetzt kostenlos aus und entdecken Sie den Komfort der automatisierten Rechnungsstellung.

Häufig gestellte Fragen

Welche Daten brauche ich, um eine Rechnung zu schreiben?

Sie benötigen Ihre Unternehmensdaten (Firmenname, Adresse, USt-IdNr., IBAN), Kundendaten (Name, Adresse) und Angaben zur Leistung (Beschreibung, Menge, Preis, MwSt-Satz).

Wann muss ich eine Rechnung senden?

Die gesetzliche Frist ist spätestens am 15. Tag des Monats, der auf die Lieferung folgt. Verspätete Rechnungsstellung kann zu Bußgeldern führen.

Kann ich eine Rechnung online erstellen?

Ja. Online-Rechnungsgeneratoren wie der von Winkel Factuur erstellen professionelle Rechnungen mit korrekter MwSt-Berechnung in wenigen Minuten.

Was mache ich bei einem Fehler auf einer bereits gesendeten Rechnung?

Eine gesendete Rechnung darf nicht geändert werden. Erstellen Sie stattdessen eine Gutschrift und anschließend eine neue korrekte Rechnung.

Muss ich Rechnungen auch an Privatpersonen senden?

Bei B2C-Verkäufen ist eine Rechnung nicht immer gesetzlich vorgeschrieben. Für eine ordentliche Buchhaltung und bei Retouren ist sie aber dringend zu empfehlen.

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